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Klapptriebwerke fĂŒr Segelflugmodelle

Installations- Betriebs- und Wartungsanleitung

(Sicherheitshinweise)

Verehrter Anwender

Sie haben eines unserer Modellklapptriebwerke, die Sie z.Z. in den GrĂ¶ĂŸen 5-Zoll (M 1:12), 6-Zoll (M 1:10), 8-Zoll (M1:8), 9-Zoll (M1:7),12,5-Zoll (M1:5), 14-Zoll (M1:4,5), 16-Zoll (M1:4), 18-Zoll (M1:3,5), 20-22-Zoll (M1:3) und  26-Zoll (M1:2,5) erhalten können, erworben. Wir bieten u.a. das kleinste und das grĂ¶ĂŸte Serienmodellklapptriebwerk weltweit. Alle Triebwerke sind in der Lage Segelflugmodelle des jeweiligen Maßstabbereiches vorbildgetreu zu motorisieren. Die Triebwerke sind alle mit integrierten Untersetzungsgetrieben versehen, was die Verwendung wirkungsgradoptimaler Brushlessmotore sowie entsprechend großer Luftschrauben ermöglicht. Optisch orientieren sich die Triebwerke an den Originalen von Binder und Schleicher , technisch sind sie an Einfachheit bis heute unĂŒbertroffen. Aus der simplen Konstruktion, in Verbindung mit einer langen Erprobungsphase, die in sicherheitstechnischer Hinsicht mit der BestĂ€tigung der Standfestigkeit durch TÜV-Gutachten endete, resultiert ein gleichermaßen zuverlĂ€ssiges wie betriebssicheres Antriebssystem, das seine LeistungsfĂ€higkeit bei ordnungsgemĂ€ĂŸer Belastung, Handhabung und Wartung ĂŒber einen langen Zeitraum erhĂ€lt. Hierzu mĂŒssen die nachfolgenden Vorschriften in der Installations- Betriebs- und Wartungsanleitung unbedingt befolgt werden.

Eine Missachtung der nachfolgenden vierseitigen Herstellervorschriften fĂŒhrt zwingend zum Verlust aller GarantieansprĂŒche. Da ein ordnungsgemĂ€ĂŸer Betrieb außerhalb unseres Einflußbereiches nicht durch uns kontrolliert werden kann werden weiterhin Haftungs- und SchadenersatzansprĂŒche jeder Art kategorisch ausgeschlossen. Der KĂ€ufer verpflichtet sich hiermit vertraglich diese Regelung anzuerkennen, sowie die nachfolgenden Vorsichtsmaßnahmen zu seiner eigenen und anderer Personen Sicherheit punktgenau einzuhalten, und diese bei einem Verkauf des Triebwerkes dem KĂ€ufer zur Kenntnis zu geben. Dieses Sicherheitspapier wird jedem KĂ€ufer mit der Rechnung ausgehĂ€ndigt. Sollten Sie dieser Regelung nicht zustimmen wollen, können Sie das Triebwerk innerhalb einer Woche ab Kaufdatum gegen Erstattung des vollen Kaufpreises zurĂŒcksenden.

ACHTUNG!!     ACHTUNG!!      ACHTUNG!!      ACHTUNG!!     ACHTUNG!!     ACHTUNG!!       ACHTUNG!!     ACHTUNG!!

DER WEITERVERKAUF DER TRIEBWERKE NACH BZW. DER BETRIEB DER TRIEBWERKE IN DEN USA / KANADA IST STRENGSTENS UNTERSAGT       ! ! !

ACHTUNG!!    ACHTUNG!!      ACHTUNG!!      ACHTUNG!!    ACHTUNG!!      ACHTUNG!!       ACHTUNG!!     ACHTUNG!!

 

Installations- Betriebs- und Wartungsanleitung

 

1.Installationsanleitung

Das Triebwerk muß an den dafĂŒr vorgesehenen Befestigungspunkten kraftschlĂŒssig mit dem Modellrumpf verbunden werden. Wir liefern dazu auf Wunsch die entsprechenden Einbauspanten aus GFK. Bedenken Sie bitte , daß an diesen Befestigungspunkten bedingt durch Hebelwirkungen zum Teil erhebliche KrĂ€fte auftreten können. Die Einbauspanten mĂŒssen daher mit der entsprechenden Sorgfalt unter Verwendung hochwertiger Laminierharze in den stark angerauten GFK-Rumpf eingeklebt werden. Die Festigkeit sollte mindestens ausreichen, um das Doppelte des im spĂ€teren Betrieb anvisierten Standschubes auffangen zu können. FĂŒr einen Zugversuch kann eine Federwaage im Bereich der Propellerwelle angebracht werden.

Alle unsere Triebwerke klappen ĂŒber 95°. Somit kann bei fast allen Rumpfformen die optimale TriebwerksrĂŒckneigung von etwa 8° (gemessen zwischen Propellerachse und Profilsehne) realisiert werden.  In dieser Konstellation können auch T-Leitwerke noch vom Propellerstrahl beaufschlagt werden, was sich gĂŒnstig auf den Bodenstart auswirkt. Bei Modellen ohne zusĂ€tzliches Bugrad, sollte das Hauptfahrwerk auf jeden Fall etwa 30-40mm nach vorne gesetzt werden. Dies ist neben der Verwendung des grĂ¶ĂŸtmöglichen Raddurchmessers und sehr leichtgĂ€ngiger Radlagerungen die beste GewĂ€hr fĂŒr einen erfolgreichen Bodenstart. Die GrĂ¶ĂŸe und Form, der fĂŒr unsere Triebwerke notwendigen Schachtklappen, entnehmen Sie bitte den mitgelieferten Zeichnungen. Bitte beachten Sie, daß der kurze Schenkel des Triebwerksbaumes in eingefahrenem Zustand leicht nach vorne ragt. Legen Sie die Position so fest, daß sich auch dann keine Kollisionen mit der FlĂ€chensteckung und dem EZFW ergeben. Legen Sie nun die vordere Kante der Schachtklappen fest und zeichnen dann die kompletten Klappen gemĂ€ĂŸ unserer Vorgabe mit Bleistift auf den Rumpf. Sehr hilfreich sind dabei selbstgebaute Lineale aus 1-1,5mm ABS-Material, ca. 2cm breit und auf der RĂŒckseite mit einem doppelseitigen Klebeband versehen um ein Wegrutschen zu vermeiden. Beim Austrennen der Klappen hat sich die Böhler-SchwertsĂ€ge sehr bewĂ€hrt, wobei man mit nur einem Blatt arbeiten sollte. Die Steifigkeit der Schachtklappen kann man durch Auflaminieren von Carbongewebe im 45° Winkel erhöhen. Decken Sie die Carbonlage auf jeden Fall nochmals mit Glas ab. Seitliche senkrechte Abstellungen im Triebwerksschacht aus einem Balsa- oder Schaum – GFK - Sandwich geben dem Rumpf seine Torsionssteife zurĂŒck. FĂŒr eine gute Passung, sollten Sie die Triebwerksspanten nur mit angeschraubtem Triebwerk in den Rumpf einkleben. Ein Blick ĂŒber Triebwerk und Seitenleitwerk, sowie das probeweise Ein- und Ausfahren erleichtert die Ausrichtung. 

Bitte achten Sie beim Einbau des Motors auf einen einwandfreien Spurlauf des Riemens, sowie auf eine angemessene Riemenspannung, die kein Riemenflattern erlauben darf. Treten beim langsamen Hochfahren Vibrationen am Triebwerksbaum auf muß die Riemenspannung etwas reduziert werden. Die Luftschraube muß immer exakt ausgewuchtet sein. Den korrekten Spurlauf erkennen Sie daran, daß jede der beiden Blattspitzen die Stoppwalze an genau der selben Stelle berĂŒhrt, also kein Höhenschlag erkennbar ist. Der Betrieb des Triebwerks darf erst dann aufgenommen werden, wenn das Triebwerk einen seidenweich ruhigen Lauf aufweist, also absolut frei ist von Vibrationen.

Sollten Sie Vibrationen nicht beseitigen können muß das Triebwerk zum Hersteller zurĂŒckgesandt werden.

Achtung!!   Achtung!!  Achtung!!

Jedes Klapptriebwerk enthĂ€lt einen kleinen Sicherheitsschalter, der nur durchschaltet, wenn sich das Triebwerk in komplett ausgefahrener Position befindet. Bitte schleifen Sie auf jeden Fall das Impulskabel des Motorreglers ĂŒber diesen Schalter, um spĂ€ter ein unbeabsichtigtes Anlaufen des Triebwerks im Rumpf auszuschließen. Achtung! Wenn sich der GasknĂŒppel zwischen 0 und etwa 30% befindet und das Triebwerk in diesem Zustand ausgefahren wird, lĂ€uft bei manchen Reglern der Motor bei Durchschalten des Sicherheitsschalters an. Befindet sich der GasknĂŒppel oberhalb dieses Wertes lĂ€uft der Motor nicht an, wohl aber wenn Sie nun den KnĂŒppel Richtung 0 ziehen, und die 30% Marke erreicht wird. Achten Sie also immer darauf, daß beim Ausfahren des Triebwerks der GasknĂŒppel auf 0 steht. Fahren Sie das Triebwerk bei geschlossenem Stromkreis nur dann aus, wenn sich niemand im Gefahrenbereich aufhĂ€lt. Beachten Sie die spĂ€teren Hinweise.

Achtung: Wenn Sie einen BEC-Regler verwenden kappen Sie auf jeden Fall das Pluskabel zum EmpfÀnger.

Jedes Triebwerk enthĂ€lt ein kleines Schild mit der Seriennummer des Triebwerks. Dieses Schild darf nie entfernt werden. Der Betreiber hat dafĂŒr Sorge zu tragen, daß das Identifikationsschild nicht verschmutzt oder beschĂ€digt wird.

Brushlessregler sollten immer so nah wie möglich am Versorgungsakku positioniert werden. Die drei Stromkabel zwischen Motor und Regler sollten zu einem Zopf geflochten werden. So können Störungen durch das Drehfeld vermieden werden. Die Ideale Einbauposition fĂŒr den EmpfĂ€nger ist möglichst weit hinten im Triebwerksschacht. Die Antenne sollte dann möglichst nach hinten und im Seitenleitwerk nach oben verlegt werden. Verwenden Sie keine DoppelsuperempfĂ€nger. Verwenden Sie nach Möglichkeit PCM-EmpfĂ€nger. (Failsafeposition: alles hold aber MOTOR AUS !!!!!).

Technische AbÀnderung, Bearbeitung sowie eigene Reparaturen am Triebwerk sind sicherheitstechnisch unkalkulierbar und nicht erlaubt.

2.Betriebsanleitung

Der Anwender hat beim Betrieb des Klapptriebwerks die relevanten Vorschriften des jeweiligen Landes einzuhalten.

Betriebsgrenzen:

Die Triebwerke dĂŒrfen niemals mit einer höheren, als der vom Hersteller angegebenen Motoreingangsleistung betrieben werden.

Die angegebenen Werte resultieren aus der sicherheitstechnischen ÜberprĂŒfung des TÜV und dĂŒrfen auf keinen Fall ĂŒberschritten werden.

Die maximalen Motoreingangsleistungen fĂŒr die verschiedenen Triebwerkstypen betragen fĂŒr:

-5 + 6     -Zoll-Triebwerk =    60 Watt

-8         -Zoll-Triebwerk =   150Watt

-9         -Zoll-Triebwerk =   200Watt

-12,5      -Zoll-Triebwerk =   300Watt

-14        -Zoll-Triebwerk =   400Watt

-16        -Zoll-Triebwerk =   700Watt

-18        -Zoll-Triebwerk =   800Watt

-20-22     -Zoll-Triebwerk =  1000Watt

-26        -Zoll-Triebwerk =   1200Watt

                                                                                                                  

 

Der Betrieb des Klapptriebwerks:

Der Betrieb des Klapptriebwerks auf selbstgebauten PrĂŒfstĂ€nden oder frei in der Hand gehalten ist strengstens untersagt. Bitte beachten Sie, dass Triebwerke ohne Freilauflager (fast alle Typen) bei umgekehrter Motorlaufrichtung nach hinten schlagen können! Die Triebwerke sind nicht fĂŒr die Aufnahme von RĂŒckwĂ€rtsschub konstruiert.

Der Betrieb des Triebwerks in manntragendem FluggerÀt ist strengstens untersagt.

Der Betrieb des Klapptriebwerks ist nur erlaubt fĂŒr bestimmungsgemĂ€ĂŸen Einsatz in einem Segelflugmodell entsprechender GrĂ¶ĂŸe und LeistungsaufnahmefĂ€higkeit nach ordnungsgemĂ€ĂŸem und belastungstestunterzogenem Einbau. BestimmungsgemĂ€ĂŸer Einsatz bedeutet der gleichmĂ€ĂŸige, ruhige Steigflug analog dem manntragenden Vorbild. Kunstflug und Schnellflug sind bei nicht eingefahrenem Triebwerk untersagt.

Technische AbÀnderung, Bearbeitung sowie eigene Reparaturen am Triebwerk sind sicherheitstechnisch unkalkulierbar und nicht erlaubt.

                                                             

Die gesamte Triebwerkseinheit ist vor Schmutz und Wasser zu schĂŒtzen. Eingetretene Fremdkörper können sowohl beim Motor als auch beim Getriebe schwere BeschĂ€digungen verursachen.

Bei Überhitzung des Motors besteht Brand- oder Zerstörungsgefahr!

Bitte sorgen Sie immer fĂŒr ausreichende KĂŒhlung.

Vor allem die höherwertigeren SE- Motore sind stark magnetisch und dĂŒrfen nicht in die NĂ€he von entsprechend empfindlichen Teilen wie Uhren, Herzschrittmachern und DatentrĂ€gern gebracht werden.

Beachten Sie unbedingt die Herstellerhinweise zum jeweils verwendeten Elektromotor und Regler.

Ein langsames Hochfahren des Motors durch Regler oder Softschalter schĂŒtzt Getriebe HĂŒlsenfreilauf und Luftschraube vor BeschĂ€digungen.

Alle BĂŒrstenmotore erzeugen Kohlestaub. SchĂŒtzen Sie Regler und EmpfĂ€nger mit Abdeckungen.

Die Inbetriebnahme des Triebwerks in geschlossenen RĂ€umen ist generell untersagt.

 

Greifen Sie niemals in den stehenden oder rotierenden Propeller.

Bei Arbeiten in der NĂ€he des oder am ausgefahrenen Triebwerk muß der Motorstromkreis immer getrennt sein.

 

Der Stromkreis zwischen Akkus und im Triebwerk eingebautem Elektromotor ist bis unmittelbar vor Inbetriebnahme des Triebwerks getrennt zu halten.

Bei getrenntem Stromkreis mĂŒssen vor jeder Inbetriebnahme alle Befestigungsschrauben auf festen Sitz, sowie die gesamte Konstruktion auf Unversehrtheit  ĂŒberprĂŒft werden.

Das Modell muß mit getrenntem Stromkreis und eingefahrenem Triebwerk bis unmittelbar an die Startstelle befördert werden.

 

Beim Schließen des Stromkreises muß sich das Triebwerk immer in eingefahrenem Zustand befinden, damit ein versehentliches Anlaufen des Motors ausgeschlossen werden kann (Sicherheitsschalter trennt Pluskabel des Motorreglers).

Vor dem Ausfahren des Triebwerks mĂŒssen alle Personen den Gefahrenbereich verlassen. Der Gefahrenbereich befindet sich vor(ca.40m), seitlich (ca.40m)und direkt hinter (ca.10m)dem Propeller. Ist der Gefahrenbereich gerĂ€umt kann das Triebwerk ausgefahren werden.

 

Der Sicherheitsschalter schaltet den Regler scharf. Das Modell kann nun unter Einhaltung der ĂŒblichen Vorsichtsmaßnahmen gestartet werden.

Nach Abschalten des Motors mĂŒssen Sie ca. 4 Sek. warten bis der Propeller seine Drehzahl abgebaut hat. Jetzt kann der Einfahrvorgang vorgenommen werden.

Der Einfahrvorgang muß immer einer Slow - Funktion unterliegen, die Luftschraube muß also langsam in die Stoppmechanik eingefahren werden, um Überlastungen der Luftschraube sowie der Mechanik auszuschließen. Die Slowfunktion sollte so eingestellt sein, daß der Einfahrvorgang mindestens 10 Sekunden betrĂ€gt. Ideal ist es, einen Kurvenmischer zu programmieren, der den Einfahrvorgang dann extrem verlangsamt, wenn die Luftschraubenspitzen die Stoppwalze berĂŒhren. Das Triebwerk sollte generell ĂŒber einen Dreistufenschalter ein- und ausgefahren werden. Die untere Schalterstellung bedeutet : Triebwerk eingefahren und Servo in Endposition. Die obere Schalterstellung bedeutet : Triebwerk ausgefahren, Servo in Endposition. Die mittlere Schalterstellung bedeutet : Triebwerk in Bremsposition. Das Triebwerk befindet sich in voller Bremsposition, wenn  es von der oberen Position ausgehend so weit zurĂŒckgefahren ist, daß sich der Stoppkipphebel an seiner obersten Position befindet, die Luftschraubenspitzen jedoch noch nicht die Schachtklappen erreichen. In dieser Triebwerksposition muss im Betrieb die Luftschraube zum Stoppen und zum Anlegen an die Stoppwalze gebracht werden. Wenn der Stoppkipphebel zu hart in die Luftschraube eingreifen sollte, können Sie die mittlere Schalterposition, also die Bremsposition des Triebwerks auch so einstellen, daß der Baum nicht so weit zurĂŒckfĂ€hrt, der Stoppkipphebel also noch nicht seine oberste Position erreicht. Bitte nutzen Sie auch die verschiedenen Einstellmöglichkeiten des Stoppmechanismus. Sie können die FederstĂ€rke und die Eingrifftiefe (kleine Senkschraube von hinten im Motorspant) auf die Grundgeschwindigkeit Ihres Modells einstellen. GrundsĂ€tzlich gilt : Die Bremse so stark wie nötig und so schwach wie möglich.

 

Wenn Sie das Triebwerksservo auf einen Dreistufenschalter programmieren, begrenzen Sie den Weg zunĂ€chst auf 50% und stellen eine Slowfunktion (up=3-4Sek., down=min.10Sek.) ein. Stellen Sie den Schalter in die mittlere Position. Stecken Sie das Servo ein. Stellen Sie nun ĂŒber Servomitteneinstellung die oben beschriebene Bremsposition ein. Stellen Sie den Schalter nun auf die oberste Position und erweitern Sie den Weg bis das Servo seine Endposition erreicht. Stellen Sie den Schalter nun auf die untere Position und erweitern Sie den Weg, bis das Servo seine untere Endposition erreicht. FĂŒr die komplette Bedienung und Überwachung des Triebwerkes ist auch eine elektronische Klapptriebwerkssteuerung erhĂ€ltlich. (NĂ€heres auf unserer Website unter Zubehör).

 

Der Aus- und Einfahrvorgang des Klapptriebwerkes sollte analog dem Original bei möglichst geringer Fluggeschwindigkeit erfolgen, um die auf das Servo wirkenden KrÀfte zu minimieren.

Achtung wichtiger Hinweis zu Digitalservos: Die neueren Triebwerkstypen enthalten sehr leistungsfĂ€hige Digitalservos.  Diese Digitalservos bieten viele Vorteile, haben aber den Nachteil einer sehr großen Stromaufnahme im Falle einer Blockade. Dies kann den EmpfĂ€ngerstromkreis gefĂ€hrlich belasten oder im Extremfall zu einer Brandentwicklung fĂŒhren.  Um diese Gefahren zu eliminieren empfehlen wir dringend automatisch rĂŒckstellende Überlastsicherungen in das Pluskabel des Triebwerksservos einzuschleifen. Es eignen sich fĂŒr die großen Digitalservos die Sicherungen PFRA 175 z.B. erhĂ€ltlich bei Reichelt oder Conrad-Electronic. 

Das Triebwerk darf wĂ€hrend des Betriebes keinen harten mechanischen StĂ¶ĂŸen ausgesetzt werden. Bei unebener Startbahn mĂŒssen gefederte Fahrwerke eingesetzt werden.

Nach der Landung nÀhern Sie sich dem Modell bei eingefahrenem Triebwerk. Trennen Sie nun zuerst den Motorstromkreis. Befördern Sie das Modell erst jetzt zur Parkposition.

 

Das von dem Triebwerk erzeugte Nickmoment kann dabei oft nicht von dem Höhenruder ausgeglichen werden.....Sehr kleine Modelle können mit ausgefahrenem Triebwerk aber ausgeschaltetem Motor von einem erfahrenen Werfer geworfen werden. Befindet sich das Modell im Gleitflug kann der Motor langsam hochgefahren werden. Wird der Motor ĂŒber einen Schalter betĂ€tigt, muß auch hier eine Slowfunktion programmiert werden.

Beim Bodenstart muß das Höhenruder in der Regel voll gezogen werden, um das Modell daran zu hindern, auf die Nase zu gehen. Mit steigender Rollgeschwindigkeit kann der Höhenruderausschlag gegebenenfalls schon leicht reduziert werden. Reduzieren Sie den Höhenruderausschlag nach dem Abheben nicht schlagartig. Das Triebwerksmoment könnte ein starkes Abtauchen des Modells verursachen.

Nach dem Start versuchen Sie das Modell in einem gleichmĂ€ĂŸigen , der Leistung des jeweiligen Motors angepaßten Steigflug auf Höhe zu bringen.

Wenn Sie das Modell zu steil und damit zu langsam fliegen wird das Nickmoment des Motors die KompensationsfĂ€higkeit des Höhenleitwerks ĂŒbersteigen und die Modellnase wird sich abrupt senken. In niedriger Höhe können Sie Ihr Modell dann nur noch retten, wenn Sie das Triebwerk sofort ausschalten.

 

3.Wartungsanleitung

 

Inspektionsintervalle / Gesamtlebensdauer

Zur Erhaltung der grĂ¶ĂŸtmöglichen Betriebssicherheit muß jedes Triebwerk in festgelegten zeitlichen AbstĂ€nden zum Hersteller zurĂŒckgesandt werden um hier einer umfassenden Kontrolle und gegebenenfalls Reparatur unterzogen zu werden. Der lĂŒckenlose Nachweis der Inspektionen ist unbedingt erforderlich.

Alle Triebwerke mĂŒssen vor Ablauf des 1. Monat, des 6. Monat, und des 12. Monat ab Kaufdatum zum Hersteller zurĂŒckgesandt werden. Danach muß vor Ablauf von je 12 Monaten eine Herstellerinspektion durchgefĂŒhrt werden. 

Jedes Triebwerk unterliegt wie alle anderen luftfahrttechnischen Produkte einer Gesamtlebensdauer, nach deren Ablauf es vom Betreiber stillgelegt werden muß.

Diese Gesamtlebensdauer betrĂ€gt fĂŒr alle Triebwerke unserer Produktion 6 Jahre ab Kaufdatum.

Inspektionen (Dieses Begleitpapier immer mit dem Triebwerk zur Inspektion zurĂŒcksenden)

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Wartung und Sicherheitskontrollen durch den Betreiber

 

Bitte fĂŒhren Sie an dem Triebwerk keine Demontage- oder Montagearbeiten durch. Alle Befestigungsschrauben an der Luftschraubenwelle sind mit Schraubensicherung versehen. Diese wird schon nach einmaligem Herausdrehen unwirksam. Bitte ziehen Sie gerade diese Schrauben nicht nach. Verklemmungen des Triebwerkskopfes und der Luftschraube können die Folge sein.

Die jeweiligen TÜV- Gutachten belegen eine fĂŒr den bestimmungsgemĂ€ĂŸen Betrieb sicher ausreichende statische Festigkeit der Konstruktion.

Nach jedem Flugereignis mit höherer Belastung der Zelle (harte Landung, Absturz u.s.w.) muß die selbsttragende Triebwerkskonstruktion jedoch penibel genau auf BeschĂ€digung (Haarrisse u.s.w.) ĂŒberprĂŒft werden. Der Triebwerksbaum muß am vorderen Ende der Propellerwelle gezogen im Zweifelsfalle mindestens der doppelten Zugbelastung des normalen Standschubwertes standhalten.

In ZweifelsfĂ€llen muß das Triebwerk unter Angabe des vermuteten Schadens zum Hersteller zurĂŒckgesandt werden.

Im Auslieferungszustand ist die Luftschraube statisch und dynamisch gewuchtet sowie spurlaufkontrolliert. Der Luftschraubenwechsel ist nur durch den Triebwerkshersteller möglich. Zugelassen sind ausschließlich durch den Triebwerkshersteller vorgesehene Luftschrauben.

Auch geringste BeschĂ€digungen an der Luftschraube beinhalten unkalkulierbare Risiken und können durch Unwucht oder Bersten zur Zerstörung des gesamten Triebwerks fĂŒhren. BeschĂ€digte Luftschrauben mĂŒssen sofort ausgewechselt werden.

 

4.Gerichtsstand / anzuwendendes Recht

Gerichtsstand fĂŒr alle Streitigkeiten ist Neunkirchen / Saar.

Es kommt ausschließlich deutsches Recht zur Anwendung.

5.       Bezug

Triebwerk Nr.___________________               Kaufdatum_______________________

                                                                             

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